Mit der neuen Working Group „Umsetzung der PPWR“ von BayPapier in Zusammenarbeit mit M Genuma hat der Verband ein Forum geschaffen, in dem sich viele Betriebe aus der Branche gemeinsam, frühzeitig und praxisorientiert auf die Anforderungen der neuen EU-Verpackungsverordnung (PPWR) vorbereiten können. Den großen Austauschbedarf zu diesem Thema spiegelt die hohe Teilnehmerzahl in Präsenz wider.
Dieter Pfaff und Romy Wollny von M Genuma gaben einen strukturierten Überblick darüber, was die Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) regelt und welche Auswirkungen sich daraus für Unternehmen ergeben. Ein zentraler Schwerpunkt der Veranstaltung war die Standortbestimmung für die teilnehmenden Betriebe. Gemeinsam wurde geklärt, welche Verpackungen und Verpackungsbestandteile konkret betroffen sind und welche Rollen Unternehmen innerhalb der PPWR einnehmen. Dabei wurde deutlich, dass zu Beginn insbesondere zu prüfen ist, ob ein Betrieb als Lieferant, Erzeuger oder Hersteller gilt, und ob es sich um Verkaufs-, Um- oder Transportverpackungen handelt. Darüber hinaus kann schon die Zusammenstellung der für die Konformitätserklärung erforderlichen Daten angegangen werden.
Markus Erlewein von BayPapier zog das Fazit zur Veranstaltung wonach die Working Group gezeigt hat, wie wertvoll der offene Austausch und die gemeinsame Bearbeitung konkreter Fragestellungen für die Betriebe sind. Die Teilnehmenden haben vereinbart, die Working Group weiterzuführen, um sich auch künftig gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam Lösungen für die Umsetzung der PPWR zu entwickeln. Ein Folgetermin wird in ca. vier Wochen stattfinden.
