BayPapier aktuell

Studie: Papier-Einwegverpackungen in Schnellrestaurants umweltfreundlicher als Mehrweggeschirr

Eine im Januar 2021 veröffentlichte Studie der EPPA (European Paper Packaging Alliance) kommt zu dem Ergebnis, dass Einwegverpackungen in Schnellrestaurants umweltfreundlicher sind als landläufig angenommen. In der Mehrzahl der untersuchten Umweltparameter ist Einweg der bessere Weg.

Die vom europäischen Verband für Papierverpackungen EPPA (European Paper Packaging Alliance) in Auftrag gegebene Studie unterzog typische Lebensmittelverpackungen aus Papier einer Lebenszyklusanalyse und verglich sie mit entsprechendem Mehrweg-Geschirr. Untersucht wurden Getränkebecher, Salatschale mit Deckel, Eisbecher, Pommestüte, Burger-Verpackung und Besteckset. Dabei zeigten sich sehr signifikante Vorteile für papierbasierte Einwegverpackungen bei den Umweltparametern: Mehrweg-Geschirr verursacht 177% mehr CO2-Emissionen, verbraucht 267% mehr Frischwasser und 238% mehr fossiler Ressourcen, verursacht 132% mehr Feinstaub und ein 72% höheres Versauerungspotential. Durchgeführt wurde die Studie vom dänischen Beratungsunternehmen Ramboll, das die EU-Kommission auch bei den Leitlinien zu Einwegkunststoffrichtlinie berät. Die Studie wurde vom TÜV unabhängig geprüft.

 Markus Erlewein
Markus Erlewein
Dipl.-Ing. • Dipl.-Wirtsch.-Ing • Referent Umwelt, Energie & Arbeitswirtschaft

Daten­schutz­ein­stellungen

Diese Webseite nutzt externe Komponenten, wie z.B. Karten, Videos oder Analysewerkzeuge, welche alle dazu genutzt werden können, Daten über Ihr Verhalten zu sammeln. Dabei werden von den externen Komponenten ggf. auch Cookies gesetzt. Die Einwilligung zur Nutzung der Komponenten können Sie jederzeit widerrufen.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung