Beim Besuch von VBW-Präsident Wolfram Hatz, BBW-Präsident Hubert Schurkus sowie Landart Oliver Bär bei der Papierfabrik Carl Macher in Brunnthal hat der geschäftsführende Gesellschafter und zugleich Vorstandsvorsitzender im Verband Bayerischer Papierfabriken e.V., Jürgen Schaller klar gemacht, unter welchem Druck energieintensive Papierunternehmen derzeit stehen: Hohe Energiekosten, wachsende Bürokratie und fehlende Planungssicherheit gefährden die Wettbewerbsfähigkeit des industriellen Mittelstands. Gleichzeitig zeigt das Unternehmen, wie mit Investitionen, Innovation und nachhaltiger Produktion erfolgreich gegengesteuert werden kann.
Carl Macher produziert im 24/7-Betrieb bis zu 200.000 Tonnen Hülsenkarton pro Jahr, setzt vollständig auf Altpapier als Rohstoff, investiert kontinuierlich in energieeffiziente Anlagen und Automatisierung und betreibt eigene Umwelttechnik. Trotz hoher Investitionen belasten Energiekosten von rund einem Viertel des Umsatzes den Betrieb massiv. Die geplanten staatlichen Entlastungen bewertet Jürgen Schaller als nicht ausreichend und zu kurzfristig angelegt.
Jürgen Schaller ist ein Vorreiter, wenn es darum geht, klar Position zu beziehen und aktive Lobbyarbeit für die Papierindustrie zu leisten. Seine deutlichen Botschaften gegenüber Politik, Verbänden und Öffentlichkeit sind wichtig und wertvoll für die gesamte Branche. Eine starke, sichtbare Interessenvertretung des industriellen Mittelstands ist entscheidend, um tragfähige und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für die Papierindustrie in Deutschland zu sichern.
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