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BAYERN.NETZWERKEN 2025: Stromverbrauch flexibilisieren

Am 23.10.2025 lud der Energieversorger Bayernwerk seine Partner aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden ins Münchner Werksviertel ein, um gemeinsam das zukunftsfähige Energiesystem zu diskutieren. Bayernwerk-Vorstandsvorsitzender Dr. Egon Leo Westphal setzte in der Begrüßung bereits den inhaltlichen Schwerpunkt für die Veranstaltung BAYERN.NETZWERKEN 2025: Nach der Entfesselung der Erneuerbaren und der Entfesselung der Netze sei jetzt der nächste große Schritt fällig - die Entfesselung des gesamten Energiesystems. Der Schlüssel dazu sei Flexibilität – auf technischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene, so Westphal. Dabei steht der Flexumer im Zentrum, d.h. der zeitlich flexible Stromkonsument.

Rainer Häring (UPM) berichtete als Industrievertreter über seine Erfahrungen aus dem Kopernikus-Projekt, in dem UPM seit vielen Jahren die Nutzung von Flexibilitätspotentialen untersucht und umsetzt. UPM hat in großem Maßstab Elektro-Dampferzeuger („Steam Blocks“) angeschafft, die bei hohem Stromangebot und entsprechend niedrigen Preisen die Dampferzeugung mit Strom ermöglichen. Bei knappem Stromangebot wird der benötigte Prozessdampf weiterhin in hocheffizienten KWK-Anlagen erzeugt. Jedoch bleiben weiterhin große Flexibilitätspotentiale ungenutzt, da sie durch bürokratische Hürden blockiert werden. Die Vertreter der Politik versprachen, hierfür nach Lösungen zu suchen.

BAYERN.NETZWERKEN 2025: Stromverbrauch flexibilisieren
 Markus Erlewein
Markus Erlewein
Leiter Umwelt, Energie & Arbeitswirtschaft • Dipl.-Ing. • Dipl.-Wirtsch.-Ing

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