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Wirtschaftskonjunktur Papiererzeugung

Die aktuelle Geschäftslage wurde von den befragten Entscheidungsträgern der bundesdeutschen Papierindustrie im Oktober 2020 etwas weniger schlecht eingeschätzt mit einem Antwortsaldo von - 39 %. Beim Blick in die Zukunft sind die Optimisten nahezu unverändert in der Mehrheit: die Erwartungen für die kommenden 6 Monate verharren auf einem positiven Antwortsaldo von + 20 %. Das resultierende Geschäftsklima erholte sich auf - 12%.

Die Nachfragesituation gegenüber dem Vormonat stieg kometenhaft auf einen Antwortsaldo von + 62 %. Die Entwicklung des Auftragsbestands gegenüber dem Vormonat verlief ebenfalls sehr erfreulich mit einem Antwortsaldo von + 40 %.

Die Kapazitätsauslastung lag mit durchschnittlich 84,7% auf dem Niveau zum Tiefpunkt der Finanzkrise im Januar 2009. Die Auftragsreichweite lag mit durchschnittlich 1,6 Monaten etwas über dem langjährigen Durchschnitt. Zwei Drittel (67 %) der Unternehmen klagten über Auftragsmangel; 4 % über Personalmangel. Finanzierungsengpässe gab keines der befragten Unternehmen an. Ihre Wettbewerbsposition im Inland und dem EU-Ausland schätzten die Unternehmen mit einem Antwortsaldo von + 13 % überwiegend positiv ein; im außereuropäischen Wettbewerb ist der Vorsprung mit + 4 % dagegen gering.

Daten: Ifo Institut

Wirtschaftskonjunktur Papiererzeugung
 Markus Erlewein
Markus Erlewein
Dipl.-Ing. • Dipl.-Wirtsch.-Ing • Referent Umwelt, Energie & Arbeitswirtschaft

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