VBPV-Vorstand tagt in der Hochschule München

Dr. Bernhard Ruffing, Vorsitzender Sozialpolitischer Ausschuss VBPV, Prof. Dr. Klaus Kreulich, Vizepräsident Hochschule München, Dr. Thorsten Arl, Hauptgeschäftsführer Bayerische Papierverbände, Günther Berninghaus, Vorstandsvorsitzender VBPV
Dr. Bernhard Ruffing, Vorsitzender Sozialpolitischer Ausschuss VBPV, Prof. Dr. Klaus Kreulich, Vizepräsident Hochschule München, Dr. Thorsten Arl, Hauptgeschäftsführer Bayerische Papierverbände, Günther Berninghaus, Vorstandsvorsitzender VBPV

Am 15. Oktober fand die Vorstandssitzung erstmalig in der Hochschule München statt. Nach jahrelanger Zusammenarbeit mit der Hochschule war die engere Verzahnung zwischen Industrie und Ausbildungsinstitut eine schlüssige Konsequenz.

Dr. Arl im Dialog mit der Hochschule:

Hochschule: Herr Dr. Arl, worum ging es bei Ihrem Treffen an der Hochschule München?

Für die Vorstandssitzung des Verbands haben wir bewusst die Hochschule München ausgewählt. Wir wollten den anwesenden Unternehmensvertretern den Studienort der Berufseinsteigerinnen und -einsteiger hautnah präsentieren. Insgesamt waren 13 Vorstandsmitglieder bzw. Geschäftsführer von Mitgliedsunternehmen des Verbands vor Ort. Die Bayerischen Papierverbände haben 120 Mitgliedsunternehmen in Bayern mit insgesamt rund 18.000 Beschäftigten. Die Hochschule München ist der größte Hochschulstandort für die Papier- und Verpackungsindustrie in Deutschland.

Hoschschule: Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit der Fakultät für Papier und Verpackungstechnik?

Ich habe einen sehr guten Eindruck von der Zusammenarbeit: Die Hochschule und die Unternehmen stehen in engem Kontakt. Bei der Einführung des Masterstudiengangs Verpackung hat der Verband die Hochschule unterstützt. Die Qualität der Ausbildung ist hervorragend. Für die Unternehmen und die Studierenden bedeutet die Zusammenarbeit eine Win-Win-Situation: Sie bietet für Unternehmen die Chance, Studierende bereits über Praktika kennenzulernen. Für die Studierenden besteht z.B. über Abschlussarbeiten die Chance, den Berufseinstieg in ein Unternehmen zu schaffen. Die Hochschule ist zusätzlich auf den Jahrestagungen des Verbands vertreten.

Hochschule: Welche Aufgaben übernimmt der Verband der Bayerischen Papier- und Verpackungsindustrie?

Wichtige Punkte sind für uns die berufliche Ausbildung im Bereich Papier und Verpackung und der Einsatz für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie am Standort Bayern. So haben wir beispielsweise den Ausbildungsgang zum Industriemeister Papier- und Kunststoffverarbeitung in Bayern neu belebt. Zusätzlich wirken wir aktiv darauf hin, dass die Berufsschulen streng an den Bedarfen der Industrie orientiert ausbilden. Angesichts des demographischen Wandels gewinnt insgesamt der Austausch mit Ausbildungsinstituten an Bedeutung.