Presseinformation 25.07.2012

Erfolgreiches Networking auf dem Clusterkongress

Gemeinsam mit weiteren 18 bayerischen Clustern präsentierte sich der Verband Bayerischer Papierfabriken zusammen mit der Initiative Forst und Holz und der UPM GmbH am 25. Juli 2012 an der TUM in Garching auf dem Clusterkongress.

Über 150 Aussteller boten den rund 1.500 Besuchern die Möglichkeit, im persönlichen Gespräch Erfahrungen und Perspektiven auszutauschen. „Die Cluster-Offensive Bayern ist ein unverzichtbarer Bestandteil der bayerischen Innovationspolitik geworden. Die Arbeit der Cluster ist von besonderer Wichtigkeit für die kleinen und mittleren Unternehmen, weil diese durch die Cluster Zugang zu einem dichten Netz an spezialisierten Zulieferern, Forschungseinrichtungen und Fachkräften in räumlicher Nähe erhalten“, so Wirtschaftsminister Martin Zeil, der den Kongress zusammen mit Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch eröffnete.

Die zentralen Botschaften „pro Waldpflege“ und „pro Holzverwendung“ standen im Fokus des gemeinsamen Messeauftritts. Das mitausstellende Unternehmen UPM benötigt bei seiner Papierproduktion eine große Menge an Holz aus bayerischer Forstwirtschaft. So macht man sich bei UPM intensive Gedanken zur Effizienzsteigerung bei der Holzverwendung. „Unsere Kompetenz, aus Holz und Biomasse neue nachhaltige Lösungen zu entwickeln, können wir in der Cluster-Initiative Forst und Holz erfolgreich einbringen. Der Wald steckt voller neuer Möglichkeiten, die wir gemeinsam nutzen sollten, um diesen nachwachsenden Rohstoff innovativ und effizient einzusetzen“, führt Risto Laaksonen, Vice President, UPM Wood Sourcing, Central Europe, aus.

Mit der Teilnahme am Clusterkongress unterstreicht der Verband Bayerischer Papierfabriken sein Engagement für die Sicherung des Rohstoffes Holz. Denn die Verfügbarkeit von Holz zu wettbewerbsfähigen Preisen stellt für die bayerische Papierindustrie einen zentralen Standortfaktor dar. Holz ist zwar ein nachwachsender Rohstoff und bietet weiteres Nutzungspotenzial, steht aber nur in begrenzter Menge zur Verfügung. Daher setzt sich der Verband Bayerischer Papierfabriken mit seinen Mitgliedsbetrieben für die kaskadenartige Nutzung von Holz ein. Hauptgeschäftsführer Dr. Thorsten Arl: „Im Vergleich zur energetischen Nutzung erzielt diese stoffliche Nutzung vielfach höhere Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte bei gleichzeitig günstigerer CO2-Bilanz.“

Die Aussteller und anwesenden Vertreter aus Wissenschaft und Praxis waren sich einig, dass nur gemeinsam und vernetzt die Zukunftsaufgaben der Branche Forst und Holz gelöst werden können.